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	<title>Webdesign-Allendoerfer.de &#187; Website-Erstellung</title>
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	<description>Websites erstellen und betreiben</description>
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		<title>10 Tipps für professionelles Webdesign</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 14:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webSimon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Website-Erstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Professionelles Webdesign bedeutet im Grunde nur, dass der Webdesigner hier sein Produkt auch verkauft, also den Job professionell betreibt. Man kann es allerdings auch so verstehen: Professionelles Webdesign verkauft seinerseits etwas. Dieser Artikel ist Teil der Serie 70 Tipps für professionelle Websites ist, die ich &#8211; natürlich viel zu spät &#8211; endlich einmal fortführen möchte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Professionelles Webdesign bedeutet im Grunde nur, dass der Webdesigner hier sein Produkt auch verkauft, also den Job professionell betreibt. Man kann es allerdings auch so verstehen: Professionelles Webdesign verkauft seinerseits etwas.</p>
<p><span id="more-1052"></span></p>
<p>Dieser Artikel ist Teil der Serie <a href="../blog/professionelle-website-70-tipps/">70 Tipps für professionelle Websites</a> ist, die ich &#8211; natürlich viel zu spät &#8211; endlich einmal fortführen möchte.</p>
<h2>Inhaltsverzeichnis</h2>
<ol>
<li><a title="Allgemeine Tipps für die professionelle Website" href="../blog/professionelle-website-70-tipps/">Allgemeine Tipps</a></li>
<li><a href="../professionelles-webdesign-10-tipps/">Professionelles Webdesign</a></li>
<li>Tipps für sauberes HTML</li>
<li>Gute Webtexte</li>
<li>Bilder im Webdesign</li>
<li>No-Gos auf Business-Websites</li>
<li>Website-Pflege</li>
</ol>
<h2>2. Professionelles Webdesign</h2>
<p>Professionelles Webdesign hilft die eigenen Produkte an den Mann bzw. die  Frau (wie ich Geschlechtergerechte Sprache hasse) zu bringen. Webdesign  bedeutet natürlich mehr als die reine Pixelschubserei, ich möchte mich  bei meinen 10 Tipps allerdings weitgehend darauf beschränken.</p>
<ol>
<li>
<h3>Beständig bleiben</h3>
<p>Ein professionelles Webdesign sollte sich dem restlichen Corporate Identity anpassen. Das heißt, es sollten die Firmenfarben verwendet werden, aber auch Formen und wieder auftretende Motive können und sollten im Webdesign wieder aufgegriffen werden. Selbstverständlich sollte das Firmenlogo verwendet werden, soweit es vorhanden ist.</p>
<p>Besteht noch kein Corporate Design, ist es wichtig, bewusst eines zu erstellen. Ich kann mich an ein Kundenprojekt erinnern, bei dem ich meine Ideen für das Webdesign erklärte und der Kunde meinte, dass ich auf das Logo noch warten müsse, da ein anderer Grafiker dies momentan erstelle, ob ich nicht schon anfangen könne? So etwas macht natürlich keinen Sinn. Es wird nicht nachträglich noch einmal ein Logo eingefügt. Professionelles Webdesign ist beständig.</li>
<li>
<h3>An Zielgruppe und Produkt halten</h3>
<p>Bevor in Photoshop (oder Gimp!) der erste Pixel eingefärbt wird, sollte man in sich gehen und sich das Produkt oder die Produkte die verkauft werden sollen konzentrieren. Wirtschaftlich gesehen hat das Design den einzigen Sinn das Produkt der Zielgruppe nahe zu bringen und zu verkaufen.</p>
<p>Wie alt ist die Zielgruppe? Wie groß sollte die Schrift deshalb sein? Wie internetaffin ist sie? Kann man ihr Dinge wie RSS-Feeds einfach so hinstellen oder weiß sie damit gar nichts anzufangen? Welche Farben und Formen passen zum Produkt und sprechen die Zielgruppe an? Wie seriös oder wie spannend sollte die Website werden?</li>
<li>
<h3>Farbschema erstellen</h3>
<div id="attachment_1062" class="wp-caption alignright" style="width: 275px"><a rel="attachment wp-att-1062" href="http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/professionelles-webdesign-10-tipps/attachment/farbschema/"><img class="size-medium wp-image-1062" title="Farbschema" src="http://bilder.webdesign-allendoerfer.de/farbschema-265x193.png" alt="Farbschema" width="265" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Farbschema erstellt mit Color Scheme Designer</p></div>
<p>Nachdem Dir nun klar ist, welche Firmenfarben es gibt, welche Farben gut zum Produkt passen würden und vor allem, welche Farben der Zielgruppe präsentiert werden können, sollte nun ein Farbschema erstellt werden. Hierbei ist wichtig, dass Farben nicht nur einfach zum Produkt passen oder die Zielgruppe ansprechen.</p>
<p>Farben kann man innerhalb einer Gesellschaft Bedeutungen zuordnen, die dann assoziiert werden, wenn sie im Webdesign auftauchen. Farben wirken außerdem unterschiedlich warm oder kalt. Gemeinsam mit anderen Farbtönen haben sie eine ganz eigene Wirkung. Über Farben gibt es wirklich viel zu Erfahren. Eine nützliche Quelle ist <a href="http://metacolor.de/">www.metacolor.de</a>. Einen weiteren nützlichen Artikel findest du <a href="http://www.designerzone.de/webdesign-tutorial-farben-im-webdesign.php">hier</a>.</p>
<p>Das Positive ist, dass wir als Menschen selbst ebenfalls die Wirkung des Farbschemas erfahren. Man kann mit praktischen Tools wie <a href="http://colorschemedesigner.com/">Color Scheme Designer</a> und etwas Gespür für Ästhetik sehr ansehnliche Farbschemata zaubern.</li>
<li>
<h3>Auch beim Layout Schemata verwenden</h3>
<p>Nun geht es ans Eingemachte. Beim Layout nutze ich meist ein Scribble. Danach mache ich im Grafikprogramm weiter. Auch hier kann man sich nach Schemata richten. Was immer funktioniert ist der Goldene Schnitt. Raster können die Arbeit erleichtern. Beliebt ist <a href="http://960.gs/">960.gs</a> und <a href="http://cssgrid.net/">CSSGrid.net</a>. Ich persönlich probiere Sie ab und an aus.</p>
<p>Ich versuche ebenfalls ein Formschema zu etablieren. Wie eckig, rund, schief oder gebogen sollte das Webdesign werden? Hängt natürlich wieder vom Produkt und der Zielgruppe ab. Auch hier ist mir Beständigkeit wichtig: Wenn die Ecken abgerundet werden, dann werden alle Ecken abgerundet. Natürlich kann man dies gezielt auflockern oder zwei oder drei verschiedene Typen festlegen. Man sollte das ganze aber gezielt machen.</li>
<li>
<h3>Einheitliches Schriftbild</h3>
<p>Auch bei der Typografie setze ich auf Schemata. Eine durchschnittliche Website verwendet bis zu 6 Überschriften, Fließtext, Links, hat ein oder mehrere Navigationselemente. Oft Sind Seitenbestandteile beschriftet. Gerade durch CSS ist es ganz leicht Textelemente zu gruppieren und einheitlich zu gestalten.</p>
<p>Eine wirklich <a href="http://www.jan-quickels.de/tools-web-typography/">hilfreiche Matrix</a> um selbst als Laie professionelle Typografie hinzubekommen bietet Jan Quickels. Zu empfehlen ist auch die 141 Folien lange Präsentation <a href="http://www.webdirections.org/resources/jeff-croft-elegant-web-typography/">Elegant Web Typography</a> von Jeff Croft (englisch).</li>
<li>
<h3>Genügend Layouts erstellen</h3>
<p>Für die meisten kleinen Websites mag es genügen, ein Layout zu erstellen und dort im Inhaltsbereich die Inhalte der jeweiligen Unterseite zu präsentieren. Selbst hier macht es aber oft schon Sinn, der Startseite einen ganz eigenen Aufbau zu verpassen. Ist die Website ein reines Lexikon, welches den Besucher mit Wissen füttert, braucht man natürlich kein zweites Layout.</p>
<p>Das Web kann aber heute viel mehr. Startseiten, Kategorieseiten, Inhaltsseiten, Galerieseiten, spezielle Generatoren – kann man hier wirklich ein universelles Layout erstellen und alle reinpressen? Besser wäre es, für jeden Seitentyp ein Layout parat zu haben, welches dessen Funktionen unterstützt. Das es anders geht zeigen <a href="http://daswebdesignblog.de/blogazines-interessant-ansprechend-und-anders/2141.html">Blogazines</a>.</li>
<li>
<h3>KISS</h3>
<p>Keep it small &amp; simple oder besser: &#8220;keep it simple, stupid!&#8221;, heißt im Grunde, alles so einfach zu präsentieren, wie möglich. Natürlich muss das Webdesign alle wichtigen Elemente wie Seitennavigation, Suche, Logo oder Text beherbergen. Um das Ganze möglichst einfach zu gestalten, kann man zwei weitere Ratschläge anwenden:</p>
<ul>
<li>Kenne den Sinn jeden Elements. D.h. füge nichts einfach in das Layout ein, nur weil es andere Websites auch haben. Überlege zuvor, ob es wirklich Sinn macht und notwendig ist.</li>
<li>Gruppiere Elemente. Der Mensch kann in einer horizontalen Navigation bspw. maximal 3-4 Navigationspunkte gleichzeitig erfassen. Wenn Du Dein Webdesign sinnvoll aufteilst, findet sich der Besucher schneller zurecht.</li>
</ul>
</li>
<li>
<h3>Liebe die Details</h3>
<p>Gerade wie man mit den nebensächlichen Bestandteilen seines Webdesigns umgeht, kann entscheiden, wie hochwertig das Webdesign wird. Bei einem Anzug wählt man ja auch nicht den edelsten Stoff und lässt dann die Nähte ausfransen.</p>
<p>Das bedeutet: Achte auf Farbverläufe, Ecken und Kanten oder Muster. Buttons und Icons können liebevoll und Pixelgenau gestaltet werden. Natürlich darf man es nicht übertreiben: Hintergrundelemente dürfen sich nicht in den Vordergrund drängen.</p>
<p>Designblogs veröffentlichen oft tolle Beispielsammlungen. Hier zum Beispiel über <a href="http://inspirationfeed.com/2010/10/50-examples-of-pixel-perfect-button-design/">pixelgenaues Buttondesign</a>.</li>
<li>
<h3>Plane den Einsatz von dynamischen Elementen</h3>
<p>Mithilfe von CSS, JavaScript und Ajax oder Flash kann man seinem Webdesign Leben einhauchen. Hier bitte die vorherigen Punkte im Blick haben: Was kann ich meiner Zielgruppe zumuten? Wie kann ich möglichst einfach bleiben? Hat das wirklich Sinn?</p>
<p>Ab und an kann man diese Techniken zum Beispiel nutzen um Besucher nicht zu erschlagen und Elemente nachträglich aufklappbar oder ausziehbar macht. Gute Beispiele für wirklich intelligenten Einsatz dynamischer Elemente sind:</p>
<div id="attachment_1057" class="wp-caption alignnone" style="width: 374px"><img class="size-full wp-image-1057 " title="Amazon Navigation" src="http://bilder.webdesign-allendoerfer.de/amazon-navigation.png" alt="Amazon Navigation" width="364" height="304" /><p class="wp-caption-text">Die vielfach kopierte, ausklappbare Navigation von Amazon.</p></div>
<p><div id="attachment_1058" class="wp-caption alignnone" style="width: 272px"><img class="size-full wp-image-1058 " title="Preisbereich bestimmen billiger.de" src="http://bilder.webdesign-allendoerfer.de/billiger-de-preisnavigation.png" alt="Preisbereich bestimmen billiger.de" width="262" height="113" /><p class="wp-caption-text">Das Werkzeug um den Preisbereich der Suche festzulegen auf billiger.de</p></div></li>
<li>
<h3>Lenke den Besucher</h3>
<p>Zum Schluss der wichtigste Punkt: Lenke Deinen Besucher! Im Grunde sind die ganzen Punkte zuvor völlig irrelevant, solange das Webdesign im Stande seine Aufgabe zu erfüllen und das Produkt an den Mann zu bringen.</p>
<p>Das Stichwort lautet: &#8220;call to action&#8221;. Mache Dir bewusst, welche Aktion Deine Besucher ausführen sollen und hebe diese Möglichkeit hervor. Auf dem Weg dorthin gibt es viele Punkte zu beachten, die Kurzfassung lautet:</p>
<p>Befriedige mit dem Produkt das Verlangen des Besuchers. Mache dies in Überschriften, Texten und Bildern klar. Aber Achtung: Führe dies so weit wie möglich auf unsere Urtriebe zurück. Kein Mensch braucht eine teure Frisur, wer sich eine wünscht, möchte gut Aussehen und Sex. (Einfach in dieser Art denken, funktioniert meist recht einfach <img src='http://www.webdesign-allendoerfer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Als nächstes muss sich der Besucher sicher fühlen. Durch ein professionelles Webdesign haben wir hier schon die halbe Miete. Man kann dafür sorgen, dass irgendwelche Prüfsiegel (TÜV, Trusted Shops, SSL-Verschlüsselung) oder Kundenrezessionen weiter bestätigen. Vermeiden sollte man die Kombination &#8220;Billiges Design + schmierige Anzugträger&#8221;.</p>
<p>Als nächstes brauchen wir die Handlungsaufforderung (also call to action). &#8220;Bestellen Sie jetzt&#8221;, &#8220;Kontaktieren Sie mich&#8221; usw. Natürlich benötigt das Design auch ein Element, mit dem sich diese Handlung dann ausführen lässt, sprich ein Button, ein Kontaktformular usw.</p>
<p>Weitere Tipps zur Optimierung der Conversion findest Du bei konversionskraft.de <a href="http://www.konversionskraft.de/landing-page-optimierung/landingpages-eyetracking-test.html">hier</a> ist bspw. ein sehr hilfreicher Analyseartikel zur Gestaltung von Landing Pages.</p>
<p>Tipp: Durch (künstliche) Knappheit erhöht man das Verlangen des Interessenten die gewünschte Aktion auszuführen. Vom Teleshopping kann man hier viel lernen …</li>
</ol>
<p><strong>Das war&#8217;s. Die nächsten 10 Tipps sind fertig. Ich hoffe, sie helfen und gelobe, die fehlenden 50 etwas schneller zu bringen! Es wäre super, wenn Du das Geschriebene nun in den Kommentaren bestätigst oder vervollständigst. Natürlich kannst Du es auch verneinen, kritisieren oder vollständig zerfetzen.</strong></p>
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		<title>70 Tipps für professionelle Websites</title>
		<link>http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/professionelle-website-70-tipps/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 09:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webSimon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Website-Erstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine professionelle Website zu erstellen ist nicht so einfach. Meine Artikelserie 70 Tipps für professionelle Websites richtet sich an alle, die eine Website erstellen und betreiben möchten. Inhaltsverzeichnis: Allgemeine Tipps Professionelles Webdesign Tipps für sauberes HTML Gute Webtexte Bilder im Webdesign No-Gos auf Business-Websites Website-Pflege Jeder Teil der Serie bietet jeweils 10 Tipps. Noch sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine professionelle Website zu erstellen ist nicht so einfach. Meine Artikelserie <em>70 Tipps für professionelle Websites</em> richtet  sich an alle, die eine Website erstellen und betreiben möchten.</p>
<p><span id="more-1017"></span></p>
<h2>Inhaltsverzeichnis:</h2>
<ol>
<li><a title="Allgemeine Tipps für die professionelle Website" href="#">Allgemeine Tipps</a></li>
<li><a href="../professionelles-webdesign-10-tipps/">Professionelles Webdesign</a></li>
<li>Tipps für sauberes HTML</li>
<li>Gute Webtexte</li>
<li>Bilder im Webdesign</li>
<li>No-Gos auf Business-Websites</li>
<li>Website-Pflege</li>
</ol>
<p>Jeder Teil der Serie bietet jeweils 10 Tipps. Noch sind nicht alle Artikel veröffentlicht. Um auf dem Laufenden zu bleiben, <a title="@webSimon auf Twitter" href="http://twitter.com/webSimon">folge mir auf Twitter</a> oder abonniere meinen <a title="Blog-RSS-Feed" href="http://feeds.feedburner.com/Webdesign-Allendoerfer_blog">RSS-Feed</a>.</p>
<h2>1. Allgemeine Tipps für die professionelle Website</h2>
<p>Kundenanfragen zeigen, dass Zusammenhänge beim Erstellen, Betreiben und Vermarkten von Websites oft nicht ganz klar sind.  Zunächst also ein paar grundlegende Tipps um eine professionelle Website zu erstellen.</p>
<ol>
<li>
<h3>Ziele bestimmen</h3>
<p>Als Erstes sollten klar sein, welche Ziele die Website haben wird: Verkauf, Teilnahme an Aktionen/Newslettern, Verstärken der eigenen Marke, Werbeeinblendungen, Klicks auf Werbung, Kundenkommunikation. Es ist wichtig, dass das primäre Ziel nicht aus den Augen verloren wird. Zweitrangige Absichten müssen weniger prominent dargestellt sein, damit den wichtigen Funktionen genügend Aufmerksamkeit zukommt.</p>
<p>Bei mehreren Zielen ist es manchmal ratsam diese auf mehrere Domains aufzuteilen. Wer offline eine bekannte Marke hat, könnte Online-Shop und Firmenpräsentation auf zwei unterschiedlichen Domains verteilen, damit beide ihre Zielsetzung perfekt erfüllen können.</li>
<li>
<h3>Alleinstellungsmerkmale kennen</h3>
<p>Es ist wichtig Alleinstellungsmerkmale (USPs engl.: unique selling propositions) zu kennen und zu kommunizieren. Dient die Website dazu, Produkte zu verkaufen, müssen deren USPs bekannt sein und auf ihr beschrieben werden. Besonders gut ist, wenn die Website selbst weitere USPs beiträgt, zum Beispiel durch intelligentere Darstellung, automatische Individualisierung oder zusätzlichen Support.</p>
<p>Ist die Website selbst das Produkt, wie zum Beispiel bei einem Blog, sollten USPs geschaffen werden. Wie hebt sich der Blog von der Konkurrenz ab? In irgendeiner Form sollte man immer besser sein und den Besuchern dies auch klarmachen.</li>
<li>
<h3>Zielgruppe kennen</h3>
<p>Die Zielgruppe zu kennen ist essentiell. Die gesamte Webpräsenz sollte auf sie abgestimmt sein. So richten sich später Design, Aufbau und Inhalte nach der Zielgruppe. Selbst bei der Wahl der Technik, spielt die Zielgruppe die wichtigste Rolle: Schließlich möchte man dem Kunden nichts vorsetzen, was er gar nicht benutzen kann.</p>
<p>Alter, Geschlecht und Interessen sind drei wichtige Kriterien einer Zielgruppe. Kennt man diese, kann Werbung in anderen Medien und Kanälen geschaltet werden. Im Social Web ist das auch für kleine Budgets besonders interessant: Präsenz ist hier nicht gleich Kostenfaktor.</li>
<li>
<h3>Perspektive wechseln</h3>
<p>Ein Grundgedanke kommerzieller Websites ist die Präsentation. Man möchte sich im Internet präsentieren und allen das eigene Produkt bekannt machen. An und für sich eine gute Idee, aber der völlig falsche Denkansatz.</p>
<blockquote><p>Du interessierst mich nicht, Deine Website erst recht nicht.</p></blockquote>
<p>Wenn Du mir hilfst ein Problem zu lösen oder mich zum Lachen bringst, werde ich mich an deine Marke erinnern. Benötige ich später einmal Dein Produkt, kaufe ich &#8211; ob unterbewusst oder bewusst &#8211; lieber bei Dir.</p>
<p>Infos für die Presse haben auch Ihren Platz, sollten aber nicht aggressiv den Kunden präsentiert werden. &#8220;Willkommen auf unserer Website, wir sind eine junges Unternehmen …&#8221; &#8211; ganz ehrlich, wen interessiert das denn?! Einfach die Perspektive wechseln: Welchen Nutzen kann deine Website dem Kunden bieten? Schaffe Ihn und hör auf, von Dir selbst zu reden. So wirst Du Erfolg haben.</li>
<li>
<h3>Marketing-Plan erstellen</h3>
<p>Der Klassiker: Der Kunde möchte eine Firmenpräsenz, <em>weil man das eben braucht</em>. Später wird sich dann über die fehlenden Besucher beklagt. Offensichtlich war hier das Ziel nicht genau definiert und es fehlte ein Plan dieses zu erreichen.</p>
<p>Man sollte sich überlegen, aus welchen Kanälen man seine Besucher bekommen will. Das ganze sollte möglichst vor der Erstellung der Website geschehen, denn Inhalte, Struktur und Design sollten darauf abgestimmt sein. Relativ verbreitet ist zum Beispiel folgendes Modell: Kommerzielle Webiste + Blog: Der Blog liefert Inhalte, die gerne über Social Media verbreitet werden. Die entstehenden Links werden genutzt um die kommerzielle Seite für Suchmaschinen zu pushen. Voila, kaufende Besucher aus den Suchmaschinen.</p>
<p>Zugegeben, das war einfach. Ein Kanal mehr: Über <a title="Lexikon: Online-Video-Marketing" href="http://www.webdesign-allendoerfer.de/lexikon/online-video-marketing/">virale YouTube-Videos</a> werden Fans für die Facebook-Seite akquiriert. Dort werden nicht nur Blog-Inhalte verbreitet, sondern zusätzlich Rabatt-Codes für den Online-Shop.</li>
<li>
<h3>Inhalte planen</h3>
<p>Die verschiedenen Werbeformen im Internet, lassen viele Strategien  zu. Es können mehrere Kanäle besetzt und kombiniert werden. Wichtig  ist, dass jeweils relevante Inhalte vorhanden sind.</p>
<p>Je mehr Inhalte bereitstehen, desto mehr Kanäle können genutzt werden. Hier ist zu beachten, dass Besucher unterschiedlicher Quellen auch unterschiedlich gut konvertieren. Je weiter weg der Inhalt vom eigentlichen Produkt ist, desto weniger wird er direkt bringen. Du solltest deshalb nicht auf Teufel komm raus Inhalte rauspressen um eine Kanal zu besetzen, dessen Besucher gar nichts kaufen. Manche Kanäle lassen sich auch schlicht nicht nutzen, da die Zielgruppe dort nicht aktiv ist.</p>
<p>Wobei dies nur halb richtig ist, da man Inhalte nicht nur für die Zielgruppe erstellen kann, sondern auch für eine zweite Zielgruppe, die die Inhalte dann verbreitet und so im 2. Schritt die Kunden anspricht. Beim oberen Beispiel &#8220;Blog+Kommerzielle Seite&#8221; könnte dies funktionieren.</li>
<li>
<h3>Informationsarchitektur erstellen</h3>
<p>Bevor man anfängt an das Design der Website zu denken, sollte man eine Informationsarchitektur erstellen. Du solltest Dir überlegen, wie Du Informationen sinnvoll gliedern kannst. Es gilt dabei, eine möglichst flache Hierarchie zu erschaffen. Aus SEO-Gesichtspunkten ist es außerdem sehr sinnvoll auf jeder Unterseite nur ein Thema zu behandeln. Praktikabel ist es, an diesem Punkt eine Keyword-Recherche durchzuführen.</p>
<p>Seiten, die in der Hierarchie weiter oben stehen, bekommen logischerweise Oberbegriffe als Keyword zugewiesen, spezifischere Seiten eine Keyword-Kombination. Zum Beispiel: Startseite: &#8220;Schuhe&#8221;, Kategorie: &#8220;Damenschuhe&#8221;, Produkt: &#8220;Damenschuh aus Leder rot-weiß&#8221;. Später werden die einzelnen Webseiten dann auf die Keywords optimiert und hoffentlich darüber gefunden.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist es egal, ob man SEO im Marketing-Plan vorgesehen hat oder nur über SEM Besucher gewinnen möchte: Wer nicht einmal die sowieso geplanten Inhalte einigermaßen onpage-optimiert, verschenkt seine Möglichkeiten.</li>
<li>
<h3>Domain wählen</h3>
<p>Die Domain soll später zur Marke werden. Wenn Du bereits eine mehr oder weniger bekannte Firma hast, bietet sich der Firmenname an. Ansonsten kann ein Fantasienamen gewählt werden. Es ist allerdings schwieriger daraus eine Marke zu formen.</p>
<p>Im Hinblick auf SEO ist eine Keyword-Domain optimal. D.h.: Das Haupt-Keyword oder die Haupt-Keyword-Kombination ist gleich der Domainname. Besteht die Domain aus einem einzigen Keyword, ist sie meist leicht zu merken und vereint somit Markenbildung und SEO. Natürlich sind solche Domains oft schon vergeben und deshalb auch teurer.</p>
<p>Eine Domain sollte nicht zu lang sein, am besten besteht sie aus einem oder zwei Wörtern. <em>Webdesign-Allendoerfer.de</em> ist beispielsweise schon ein sehr langer Domainname. Neuerdings ist man in der deutschen SEO-Szene der Meinung, dass Domains aus mehreren Worten zusammengeschrieben werden sollten, da die Bindestrichvariante seit neustem doch die schlechtere Alternative sei. Diese Aussagen beruhen auf statistischer Auswertung der Suchergebnisse und sind meiner Meinung nach nichts wert. Am besten beide Versionen registrieren, für eine entscheiden und die zweite Domain weiterleiten.</li>
<li>
<h3>Disziplinen aufeinander abstimmen</h3>
<p>Der achte Punkt ist mir besonders wichtig. Bei der Erstellung einer professionellen Website sollte man sich stets den Weg des Benutzers vorstellen. Durch einen Werbekanal findet er zur Website, dort begegnet er dem Design, dem Text, den Bilder, sprich allen Elementen der Website.</p>
<p>Damit Werbestrategien wie Suchmaschinenoptimierung funktionieren, ist es wichtig, dass das Zusammenspiel innerhalb der Website genau geplant ist. Wird eine Seite aus nicht abgestimmten Teilen zusammengesetzt, wirkt sie inkonsistent und laienhaft.</p>
<p>Der Besucher hat gewisse Erwartungen, die an irgendeiner Stelle seines Weges geschaffen werden (zum Beispiel: Banneranzeige). Wenn ich auf Deinen Banner klicke, habe ich eine ungefähre Vorstellung von dem, was mich erwartet. Es liegt nun an Dir, diese Erwartung bei mir zu erfüllen. Das schafft Vertrauen, Sicherheit und somit Verkäufe.</li>
<li>
<h3>Rechtliche Korrektheit sichern</h3>
<p>Achte darauf, dass Du Inhalte nur dann verwendest, wenn Du dies auch wirklich darfst. Besonders kritisch sind Bilder und eingetragene Marken aber auch bei Texten darf sich nicht einfach bedient werden.</p>
<p>Wenn Du etwas schreibst, pass auf, dass du alles korrekt kennzeichnest. Salzprodukte dürfen beispielsweise nur als Himalaya-Salz bezeichnet werden, wenn sie tatsächlich aus Indien kommen. Dass das Salz in Pakistan exakt identisch ist, tut dabei nichts zur Sache. Auch in Deiner Branche wird es solche Regelungen geben. Achte besonders auf Kennzeichnungsvorschriften und informiere dich über bekannte Urteile.</p>
<p>Auf kommerziellen Websites müssen gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden. Dazu gehören zum Beispiel die <a title="Hilfe bei der Erstellung einer Datenschutzerklärung" href="http://www.luebeckonline.com/mustervertraege/agb/muster-fuer-eine-datenschutzerklaerung.html">Datenschutzerklärung</a>, die <a title="Kostenloser AGB-Generator" href="http://www.agb.de/index.php">AGB</a>, <a title="Tipps zur Widerrufsbelehrung" href="http://www.internetrecht-rostock.de/Widerrufsbelehrung.htm#1">Rückgabe- oder Widerrufsrecht</a> sowie das <a title="Impressumsgenerator" href="http://www.e-recht24.de/impressum-generator.html">Impressum</a>.</p>
<p>Von Trusted Shops gibt es einen <a title="In 10 Schritten zum rechtssicheren Online-Shop [PDF]" href="http://www.trustedshops.de/shop-info/wp-content/uploads/2009/07/in-10-schritten-zum-rechtssicheren-online-shop.pdf">Leitfaden für rechtssichere Online-Shops [PDF]</a>.</li>
</ol>
<p>Soweit die 10 Tipps zur Vorbereitung der professionellen Website. Der zweite Teil der Serie wird sich mit den Tipps 11-20 um <a href="../blog/professionelle-website-70-tipps/">professionelles Webdesign</a> drehen. An dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf meinen <a title="@webSimon" href="http://twitter.com/webSimon">Twitter-Account</a> und den <a title="Blog-RSS-Feed" href="http://feeds.feedburner.com/Webdesign-Allendoerfer_blog">RSS-Feed</a>.</p>
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		<item>
		<title>Gutes Webdesign – ein Widerspruch!</title>
		<link>http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/gutes-webdesign/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 17:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webSimon</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Website-Erstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Keep it simple]]></category>

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		<description><![CDATA[Websites haben verschiedene Aufgaben: Informieren, Verkaufen, Verbinden. Es gibt viele weitere. Durch gutes Webdesign erfüllt eine Website ihren Zweck möglichst gut bei möglichst vielen Besuchern. Das heißt, sie muss z.B. durch SEO oder Social Media Besucher gewinnen. Möglichst viele von ihnen müssen danach konvertieren. Dazu muss Webdesign barrierefrei und zielgerichtet sein. Ich meine, gutes Webdesign [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Websites haben verschiedene Aufgaben: Informieren, Verkaufen, Verbinden. Es gibt viele weitere. Durch gutes Webdesign erfüllt eine Website ihren Zweck möglichst gut bei möglichst vielen Besuchern. Das heißt, sie muss z.B. durch SEO oder Social Media Besucher gewinnen. Möglichst viele von ihnen müssen danach konvertieren. Dazu muss Webdesign barrierefrei und zielgerichtet sein.</p>
<p>Ich meine, gutes Webdesign kennt genau zwei Regeln. Das Problem: Diese widersprechen sich gegenseitig!<br />
<span id="more-648"></span></p>
<h2>Tipps für gutes Webdesign</h2>
<p>Natürlich gibt es die schönen „Mit-diesen-10-Tipps-löst-du-all-deine-Probleme-Blog-Posts“. Alle Webdesign-Probleme sind aber schon mit zwei Tipps zu lösen:</p>
<h3>Tipp 1: Liebe zum Detail</h3>
<div id="attachment_657" class="wp-caption alignright" style="width: 275px"><a rel="attachment wp-att-657" href="http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/gutes-webdesign/attachment/auge/"><img class="size-medium wp-image-657" title="Auge" src="http://bilder.webdesign-allendoerfer.de/auge-265x198.png" alt="Auge" width="265" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Auge | Urheber: Look Into My Eyes, flickr</p></div>
<p>Liebe deine Website! Anders funktioniert Perfektion nicht. Verbessere jeden Aspekt deiner Website so lange, bis er perfekt ist.</p>
<h4>Design</h4>
<p>Wähle den passenden Stil für deine Zielgruppe. Nun schenke jedem Bereich deiner Website Beachtung. Du kannst verspielt sein oder extrem streng. Wichtig ist, dass alles ins Gesamtbild passt.</p>
<p>Linie ist nicht gleich Linie. Sie kann z.B. gestrichelt, gepunktet, doppelt, doppelt gestrichelt oder doppelt gepunktet sein. Finde die perfekte Linie! Vielleicht braucht sie einen Knick?</p>
<p>Fläche ist nicht gleich Fläche. Einen einfarbigen Bereich kannst du beleuchten, strukturieren, auslaufen oder glänzen und einen Schatten werfen lassen.</p>
<p>Der Besucher wird sich auf einer perfekt aussehenden Website wiederfinden. Warum er sich auf ihr so wohlfühlt wird er kaum beschreiben können, da die Wenigsten den Blick dafür haben.</p>
<h4>Text</h4>
<p>Zum perfekten Design gehört natürlich auch eine super Typografie. Doch der Text muss stimmen. Auch hier gilt es, den passenden Stil zu finden. In diesem sollten dann die Inhalte verfasst werden. Rechtschreibfehler sind tabu. Auch auf eine korrekte Grammatik sollte Wert gelegt werden.</p>
<p>Da wir von Perfektion sprechen, müssen die Informationen des Textes die besten des Webs sein.</p>
<h4>Multimedia</h4>
<p>Die Informationen der Seite sollten durch Bilder illustriert werden. Videos können Text ergänzen oder gar ersetzen. Auch hier muss natürlich Mühe und Liebe in gute Arbeit gesteckt werden. Die Besucher werden es dir jedoch danken, denn gerade Bilder können helfen einen Text aufzulockern und schaffen Mut ihn wirklich durchzulesen. Denn illustrierte Info ist viel leichter zu verdauen.</p>
<h4>Technik</h4>
<p>Im Internet gibt es mittlerweile so viele technische Möglichkeiten, die verwendet werden können.</p>
<p>Um Besucher überhaupt an die richtige Stelle der Website zu bringen, braucht sie eine gute Struktur. Vor allem zur Suchmaschinenoptimierung ist diese wichtig. Idealerweise sollte jede Seite auf ein Keyword optimiert sein.</p>
<p>Die Linkstruktur muss nun so aufgebaut werden, dass jede Unterseite vom Besucher und dem Suchmaschinen-Bot möglichst ohne Hindernis angesteuert werden kann.</p>
<p>Auch die Quelltextstruktur muss User und Suchmaschinen bei der Informationsaufnahme unterstützen. Hierbei sind zum Beispiel Überschriften und der Titel der Seite sehr wichtig.</p>
<h3>Tipp 2: Keep it simple</h3>
<p>Wie beschrieben widerspricht Tipp 2 dem ersten. Wir sind nur begrenzt zur Aufnahme fähig und bereit. Irgendwann ist Schluss. Auch hat jede Website ein Budget. Bei einer kommerziellen Investition wie ihr geht es um Effizienz. Deshalb Kommando zurück!</p>
<h4>Design</h4>
<div id="attachment_652" class="wp-caption alignright" style="width: 275px"><a rel="attachment wp-att-652" href="http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/gutes-webdesign/attachment/google/"><img class="size-medium wp-image-652" title="Google-Homepage" src="http://bilder.webdesign-allendoerfer.de/google-265x198.png" alt="Google-Homepage" width="265" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Keep it simple bei Google</p></div>
<p>Detailverliebtheit ist wichtig. Doch ein professionelles Webdesign sollte den Besucher leiten. Dazu müssen Akzente gesetzt werden. Manches ist unwichtiger und sollte zwar liebevoll, aber weniger aufdringlich gestaltet werden. Eine Konversion, auf die jede Website am Ende aus ist, kann nur so erzeugt werden.</p>
<p>Freiraum (Whitespace) ist nötig. Er gibt dem Besucher Platz um zu atmen und hilft, ihn nicht in der puren Masse aus Information zu erdrücken.</p>
<h4>Text</h4>
<p>Natürlich ist es gut den Anspruch zu haben, die umfangreichsten Texte zu liefern. Doch je nach Art der Website ist die Lesebereitschaft des Besuchers äußerst begrenzt. Bei der Textlänge darf nicht übertrieben werden. Zum Glück gibt es durch Verlinken die Möglichkeit Texte zu teilen.</p>
<h4>Multimedia</h4>
<p>Im Grunde gelten hier die gleichen Regeln: Den Besucher nicht in der Bilderflut ertrinken lassen. Ein kleiner Farbspritzer im Text genügt ihm zur Erfrischung oft schon. Von ihr gestärkt wird er sich durch deine Website kämpfen.</p>
<p>Ein besonders schönes Beispiel sind die Icons von Social-Bookmark-Diensten. Es ist total ineffektiv viele von ihnen einzubinden. Statt den Besucher mit hunderten dieser kleinen Icons zu bewerfen, legt man ihm besser ein oder zwei von denen zurecht, die wirklich genutzt werden.</p>
<h4>Technik</h4>
<p>Auch in technischer Hinsicht ist weniger oft mehr. Je simpler sie ist, desto mehr potentielle Nutzer hat sie. Deshalb, wo es geht: Flash durch JavaScript und JavaScript durch CSS ersetzen. Obwohl Ajax ein ganz tolles Modewort ist, tut es HTML meist auch.</p>
<p>Die Geschwindigkeit, die durch die Einsparung gewonnen werden kann, wird in Zukunft ein tolles Feature sein. Ich freue mich auf das wahre Echtzeit-Web ohne jede Verzögerung.</p>
<h2>Vorteile von gutem Webdesign</h2>
<p>Am Ende hat gutes Webdesign viele Vorteile. Den Besucher informieren oder unterhalten, ihn zu einem Kunden machen – all das ist möglich. Natürlich braucht es etwas Übung, die Prinzipien <em>Liebe zum Detail</em> und <em>Keep it simple zu</em> vereinen. Doch je stärker sie angewendet wurden, desto effektiver die Website.</p>
<p>Besonders praktisch: Durch ihre Gegenläufigkeit wird der Arbeitsaufwand beschränkt und mir <a title="Ich biete günstiges Webdesign" href="../../portfolio/webdesign-guenstig/">günstiges Webdesign</a> ermöglicht. <img src='http://www.webdesign-allendoerfer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wie siehst du das? Völlige Zustimmung, oder sehe ich das nicht doch viel zu einfach? Auch Fragen sind in den Kommentaren gerne gesehen. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interkulturelles Webdesign in fünf Schritten</title>
		<link>http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/interkulturelles-webdesign/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 16:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webSimon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Website-Erstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales-Web]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem für Geschäftsinhaber ist einer der aufregendsten Aspekte des Internets, dass das World Wide Web genau das ist, was der Name verspricht – wir können uns heutzutage Kunden in Lahore ebenso leicht zur Zielgruppe nehmen wie in London, in Moskau ebenso leicht wie in Miami. Dass aber Internetnutzer auf der ganzen Welt miteinander verbunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_620" class="wp-caption alignleft" style="width: 145px"><a href="http://de.lingo24.com/"><img src="http://bilder.webdesign-allendoerfer.de/Design_L24-135x99.jpg" alt="Lingo24" title="Lingo24" width="135" height="99" class="size-thumbnail wp-image-620" /></a><p class="wp-caption-text">Gastartikel von Lingo24</p></div>
<p>Vor allem für Geschäftsinhaber ist einer der aufregendsten Aspekte des Internets, dass das World Wide Web genau das ist, was der Name verspricht – wir können uns heutzutage Kunden in Lahore ebenso leicht zur Zielgruppe nehmen wie in London, in Moskau ebenso leicht wie in Miami.</p>
<p>Dass aber Internetnutzer auf der ganzen Welt miteinander verbunden sind, macht sie nicht alle gleich. Unterschiedliche Kulturen haben individuell ausgeprägte Gewohnheiten und Vorlieben. Deshalb muss man genau überlegen, worauf jeder gewählte Zielmarkt anspricht, bevor man die Gestaltung der eigenen Website in Angriff nimmt.<br />
<span id="more-595"></span></p>
<p>Wenn man sich in jedem Land die Websites erfolgreicher Unternehmen ansieht, findet man Hinweise darauf, was der dortigen Zielgruppe gefällt. Darüber hinaus kann man bestimmte Maßnahmen ergreifen, die die Suchmaschinenoptimierung (SEO) in jeder Region unterstützen.<br />
Um dir dabei behilflich zu sein, folgen einige Aspekte, die du bei der Lokalisierung deiner Website berücksichtigen solltest:</p>
<h2>1. Die Domain</h2>
<p>Investiere in jedem deiner Zielmärkte in einen inländischen Domain-Namen. Es mag zwar billiger und bequemer sein, nur einen einzigen Domain-Namen zu haben, der deine sämtlichen Zielländer abdeckt, aber jedem Land zugehörige Domains helfen Google beim Ranking jeder Website in den länderspezifischen Suchmaschinen, und so lassen sich deine Rankings in die Höhe treiben.</p>
<h2>2. Der Server-Standort</h2>
<p>Stelle fest, ob sich der Server des Internetdienstanbieters deiner Wahl tatsächlich in deinem Zielland befindet. Auch dies bringt dir bei der SEO einen Vorteil, denn Suchmaschinen bevorzugen Websites, die in ihrem „Heimatland“ gehostet werden.</p>
<h2>3. Die Keywords</h2>
<p>Sorge dafür, dass sich in deinem Text und, soweit möglich, auch in deiner URL die allerbesten Keywords finden.<br />
Es reicht jedoch nicht aus, einfach die Keywords, die du auf deiner deutschen Website verwendest, Wort für Wort zu übersetzten. Verschiedene Nationalitäten verwenden entsprechend ihrer Suchgewohnheiten unterschiedliche Formulierungen; dazu gehören Synonyme, Akronyme, umgangssprachliche Ausdrücke und Abkürzungen, und du musst deine Keywords dementsprechend anpassen. Googles <a href="https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal" title="Google-Keyword-Tool">Keyword-Tool</a> kann dir dabei behilflich sein.</p>
<h2>4. Das Design</h2>
<p>Du solltest zwar auf all deinen Websites eine zusammenhängende und einheitliche Markenbildung verfolgen, das Design jeder einzelnen Website sollte aber auf die kulturellen Vorlieben ihres Landes abgestimmt sein.<br />
Cascading Style Sheets (CSS) ermöglichen dir tabellenloses Design und die Trennung von Inhalten und Design. Dadurch bist du nicht gezwungen, jede einzelne Seite von Grund auf neu zu gestalten.<br />
Elemente, die du im Hinblick auf das Design beachten solltest, sind unter anderem:</p>
<div id="attachment_615" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><a href="http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/interkulturelles-webdesign/attachment/colourtexturesamples_l24/" rel="attachment wp-att-615"><img src="http://bilder.webdesign-allendoerfer.de/ColourTextureSamples_L24-e1272990177850.jpg" alt="Texturbeispiele" title="Texturbeispiele" width="570" height="213" class="size-full wp-image-615" /></a><p class="wp-caption-text">Texturbeispiele von Lingo24.</p></div>
<ul>
<li>
<h3>Farbe</h3>
<p>Farben können kulturell höchst bedeutsam sein, und ein und dieselbe Farbe ruft weltweit erheblich unterschiedliche Assoziationen hervor. Rot steht beispielsweise in der westlichen Welt für Gefahr, während es in China Fest und in Indien Reinheit bedeutet. Nimm dir etwas Zeit um herauszufinden, welche Bedeutung deine Farbzusammenstellung für deine Verbraucher haben kann.  Ein weißer oder schwarzer Text vor einem Hintergrund in Blau oder Grün scheint universell die höchste Akzeptanz zu genießen.</li>
<li>
<h3>Bilder</h3>
<p>Pass deine bildlichen Darstellungen für jede Website an und achte darauf, dir der jeweiligen Kultur bewusst zu sein. Auf einer westlichen Website für Reise und Tourismus könnten zum Beispiel Urlauberinnen in Bikinis gezeigt werden, ein Anblick, der in konservativeren östlichen Kulturen als unangemessen oder gar anstößig gewertet werden könnte.</li>
<li>
<h3>Navigation</h3>
<p>Nicht in allen Sprachen verläuft die Schrift von links nach rechts – Arabisch, das unter den weltweit am einflussreichsten geltenden Sprachen an fünfter Stelle steht, wird von rechts nach links gelesen. Eine horizontale Navigationsleiste anstelle einer vertikalen hilft dir, diesem Problem zu begegnen.</li>
<li>
<h3>Font</h3>
<p>Es ist wichtig, einen gängigen Zeichensatz zu verwenden, so dass der Text auf den meisten Bildschirmen korrekt dargestellt wird. Serifenlose Schriftarten wie Arial oder Verdana sind am besten am Bildschirm lesbar.</li>
<li>
<h3>Unicode verwenden</h3>
<p>Unicode UTF-8 ist ein flexibles Zeichenkodierungs-Tool, das mit mehr als 90 Schriftsprachen kompatibel ist. Es erleichtert den Wechsel von Sprache zu Sprache.<br />
Denk daran, dass unterschiedliche Zeichensätze sich auch auf die Zeilenhöhen und –längen auswirken. Außerdem werden in manchen Sprachen mehr Zeichen benötigt, um ein und denselben Gedanken auszudrücken: deutsche Wörter sind beispielsweise in der Regel länger als englische. Das muss bei deinem Webdesign berücksichtigt werden.</li>
<li>
<h3>Flash vermeiden</h3>
<p>In Flash eingebetteter Text wird von Suchmaschinen-Bots nicht leicht gelesen, und das erschwert deine SEO-Fortschritte. Auch verfügen nicht alle Länder über einen Zugriff auf High Speed Internet; es kann also zu lange dauern, eine Flash-Website zu laden.</li>
</ul>
<h2>5. Die Inhalte</h2>
<p>Am wichtigsten ist es hierbei, für eine korrekte Übersetzung deiner Inhalte zu sorgen. Du musst gewährleisten, dass die Nuancen der regionalen Sprache und Kultur beachtet werden, wenn du das Vertrauen deiner potenziellen Kunden gewinnen möchtest.</p>
<p>Es mag verlockend erscheinen, sich für eine automatische Maschinenübersetzung zu entscheiden, aber ein solches Programm lässt sich tatsächlich nicht mit einem professionellen Übersetzer vergleichen, der in seine eigene Muttersprache übersetzt. Ein Text, der von einem Tool für Maschinenübersetzungen umgewandelt wurde, liest sich nur selten wie ein natürlicher Text, und du gehst damit das Risiko ein, deine Zielgruppe zu verwirren oder gar zu beleidigen.</p>
<p>Wenn du diese Punkte beachtest, liegt dir die Welt zu Füßen und deine Website zieht die Aufmerksamkeit neuer Kunden in der ganzen Welt auf sich.</p>
<p class="h">Über den Autor</p>
<p class="box" style="height:125px;"><a href="http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/interkulturelles-webdesign/attachment/christian-arno/" rel="attachment wp-att-606"><img src="http://bilder.webdesign-allendoerfer.de/christian-arno.jpg" alt="Christian Arno" title="Christian Arno" width="100" height="125" class="alignleft size-full wp-image-606" /></a>Christian Arno ist der Geschäftsführer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen im Vereinigten Königreich, das auf <a href="http://de.lingo24.com/multilingual_website_design.html" title="Website des Autors">Website-Lokalisierung</a> spezialisiert ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Website-Art wählen ist wie Monopoly spielen</title>
		<link>http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/website-art-waehlen-ist-wie-monopoly-spielen/</link>
		<comments>http://www.webdesign-allendoerfer.de/blog/website-art-waehlen-ist-wie-monopoly-spielen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 22:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webSimon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Website-Erstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[S. Hofschlaeger &#124; Pixelio Dieser Artikel behandelt die Wahl des Website-Typs auf eine ganz andere Art und Weise, denn Websites erstellen ist wie Monopoly spielen: Erwartung von Spaß und Gewinn, langwieriger Verlauf und am Ende sind von zwei bis acht Spielern sieben enttäuscht. Spielbeginn &#8211; die Wahl der Website Jeder Spieler erhält 1500,&#8211;€ Startkapital. Bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_320" class="wp-caption alignright" style="width: 145px;"><img class="size-thumbnail wp-image-320" title="Monopoly" src="http://www.webdesign-allendoerfer.de/bilder/monopoly-135x101.jpg" alt="Monopoly" width="135" height="101" /></p>
<p class="wp-caption-text">S. Hofschlaeger | <a title="Pixelio" href="http://www.pixelio.de/">Pixelio</a></p>
</div>
<p>Dieser Artikel behandelt die Wahl des Website-Typs auf eine ganz andere Art und Weise, denn Websites erstellen ist wie Monopoly spielen: Erwartung von Spaß und Gewinn, langwieriger Verlauf und am Ende sind von zwei bis acht Spielern sieben enttäuscht.<span id="more-301"></span></p>
<h2>Spielbeginn &#8211; die Wahl der Website</h2>
<p>Jeder Spieler erhält 1500,&#8211;€ Startkapital. Bitte wähle zunächst eine Website, die du aufbauen möchtest, als Spielfigur. Der jüngste Spieler beginnt das Spiel, indem er auf seine Website klickt.</p>
<ul>
<li><a title="Online-Shop wählen" href="#online-shop">Online-Shop</a></li>
<li><a title="Geld-verdienen-Website wählen" href="#geld-verdienen-website">Website um Geld zu verdienen</a></li>
<li><a title="Informationsseite wählen" href="#informationsseite">Informationsseite</a></li>
<li><a title="Community-Portal wählen" href="#community-portal">Community-Portal</a></li>
<li><a title="Präsentationsseite wählen" href="#praesentationsseite">Präsentationsseite</a></li>
</ul>
<h2>Der Spielverlauf &#8211; welche Website gewinnt?</h2>
<p>Das Spiel beginnt, du versuchst nun dein Website-Monopol aufzubauen um zu gewinnen.</p>
<h3 id="online-shop">Online-Shop</h3>
<p>Mit dem Online-Shop startest du ins Spiel. Du hast dir eine Strategie überlegt: Sich auf alle Straßen einer Farbe spezialisieren, diese schön durch Häuser und Hotels ausbauen und warten, bis jemand auf ihnen landet. Du legst viel Wert darauf, dass alles hübsch aussieht. Schnell gelingt dir dies auch. Du hast die <span style="color: #cc44cc;">Seestraße</span>, die <span style="color: #cc44cc;">Hafenstraße</span> und die <span style="color: #cc44cc;">Neue Straße</span> erworben.</p>
<p>Doch es hakt. Zwar erhälst du ab und an Besucher, aber das Geschäft will nicht so recht florieren. Hättest du doch eine andere Website wählen sollen? <a title="Lösungsbuch" href="#online-shop-loesung">Wirf am besten einen Blick ins Lösungsbuch.</a></p>
<h3 id="geld-verdienen-website">Website um Geld zu verdienen</h3>
<p>Du setzt dir einen schwarzen Hut auf und los gehts. Hier und da wird eine Straße gekauft, von Hotels hälst du nicht viel, denn es gilt: Wenn du alle Straßen besitzt, kann auch niemand anderes ein Hotel bauen.</p>
<p>Deine Mitspieler halten von deiner Strategie nicht viel, sie müssen zwar nirgends hohe Mieten zahlen, sind aber doch sehr genervt. Schließlich trifft dich das Schicksal hart:</p>
<blockquote><p>Gehe in das Gefängnis. Begib dich direkt dorthin. Gehe nicht über &#8220;Los&#8221;. Ziehe kein Gehalt ein.</p></blockquote>
<p><a title="Lösungsbuch" href="#geld-verdienen-website-loesung">Was tun?</a></p>
<h3 id="informationsseite">Informationsseite</h3>
<p>Auf &#8220;Los&#8221; startet das Spiel. Intuitiv kaufst du Straßen, die dir attraktiv erscheinen. Am Anfang läuft es sehr schleppend für dich. Doch bald hast du ein größeres Vermögen als die Geldverdienen-Website. Dich verwundert es fast schon, dass die Bahnhöfe, die du im Laufe des Spiels nach und nach aufgekauft hast, nun Einnahmen abwerfen. Eine Lage, die dich hoffen lässt.</p>
<p>Zwar glaubst du nicht, dass du gegen das Community-Portal eine Chance hast, doch bist du zuversichtlich. Dir gefällt das Spiel! <a title="Lösungsbuch" href="#informationsseite-loesung">Warum?</a></p>
<h3 id="community-portal">Community-Portal</h3>
<p>Du hast das Community-Portal gewählt und hast eine geniale Idee. Die <span style="color: #2020cc;">Schloßallee</span> muss her! Sofort beginnst du zu rechnen und zu überlegen. Wie ist das am besten zu schaffen? Schließlich bist du dir sicher, dass es mathematisch fast unmöglich ist, in der nächsten Runde nicht auf der angestrebten Straße zu landen. Nebenbei hattest du die Würfelergebnisse dokumentiert.</p>
<p>Doch dann fällt dir ein, dass direkt neben der <span style="color: #2020cc;">Schloßalle</span> eine Zusatzsteuer fällig ist. Du beginnst zu zögern. <a title="Lösungsbuch" href="#community-portal-loesung">War das wirklich der richtige Plan?</a></p>
<h3 id="praesentationsseite">Präsentationsseite</h3>
<p>Die Präsentationsseite muss es sein, klarer Fall. Jetzt noch die hellblauen Straßen dazu. Die sehen schließlich super aus. Während des Spiels erzählst du all deinen Mitspielern von deiner Arbeit.</p>
<p>Nach einer Weile gelingt es dir endlich die noch fehlende <span style="color: #80ccff;">Chausseestraße</span> zu erwerben. Du bittest nun all deine Mitspieler diese zu besuchen, doch die lächeln dich nur müde an. Du bist irritiert. <a title="Lösungsbuch" href="#praesentationsseite-loesung">Hast du das Spiel etwa falsch verstanden?</a></p>
<h2>Das Lösungsbuch &#8211; wie spielt man mit welcher Website?</h2>
<div id="attachment_331" class="wp-caption alignleft" style="width: 145px;"><img class="size-thumbnail wp-image-331" title="Ein Haufen Geld" src="http://www.webdesign-allendoerfer.de/bilder/geld-135x101.jpg" alt="Ein Haufen Geld" width="135" height="101" /></p>
<p class="wp-caption-text">Uwe Steinbrich | <a title="Pixelio" href="http://www.pixelio.de/">Pixelio</a></p>
</div>
<p>Wenn man in einem gewöhnlichen Spiel ins Lösungsbuch schaut, ist das eine Schmach. Der Sieg, selbst wenn er einträte, wäre nichts mehr wert. Beim &#8220;<strong>Art-der-Website-wählen-Monopoly</strong>&#8221; ist das aber anders &#8211; hängt wahrscheinlich mit dem Paarungsverhalten des neuguineanischen Papuapythons zusammen.</p>
<p>Wie dem auch sei, wir machen uns dies zu Nutze:</p>
<ul>
<li><a title="Online-Shop" href="#online-shop-loesung">Online-Shop</a></li>
<li><a title="Geld-verdienen-Website" href="#geld-verdienen-website-loesung">Website um Geld zu verdienen</a></li>
<li><a title="Informationsseite" href="#informationsseite-loesung">Informationsseite</a></li>
<li><a title="Community-Portal" href="#community-portal-loesung">Community-Portal</a></li>
<li><a title="Präsentationsseite" href="#praesentationsseite-loesung">Präsentationsseite</a></li>
</ul>
<h3 id="online-shop-loesung">Online-Shop</h3>
<p>Einen funktionierenden Online-Shop aufzubauen ist eine gute Idee. Doch kannst du nicht davon ausgehen, ohne weiteres Erfolg zu haben, schließlich tun dies viele Andere im Web auch.</p>
<p>Werbung muss von Anfang an mitberücksichtigt werden. Dazu hat man einige Möglichkeiten: Von den verschiedenen Arten von Werbung im Internet, über Suchmaschinenoptimierung, bis hin zu Affiliate-Marketing.</p>
<p>Vielleicht wäre auch ein Blog mit vielen Besuchern über Social-Media-Kanäle wie Facebook sinnvoll? Doch Achtung, das ist kein Selbstläufer und funktioniert auch nicht überall. Hier gilt: Informieren, Konzept aufbauen und umsetzen. Entweder persönlich oder per Auftrag.</p>
<h3 id="geld-verdienen-website-loesung">Website um Geld zu verdienen</h3>
<div id="attachment_324" class="wp-caption alignright" style="width: 145px;">
<p><img class="size-thumbnail wp-image-324" title="Cowboy" src="http://www.webdesign-allendoerfer.de/bilder/cowboy-135x180.jpg" alt="Cowboy" width="135" height="180" /></p>
<p class="wp-caption-text">rebel | <a title="Pixelio" href="http://www.pixelio.de/">Pixelio</a></p>
</div>
<p>Zurück auf Los. Ganz falscher Ansatz.</p>
<p>Natürlich kann man mit Websites auch Geld verdienen, allerdings sollte man seine Website als Produkt betrachten: Zunächst wird ein Produkt entworfen. Dabei wird natürlich berücksichtigt, ob es rentabel ist. Rentabel ist ein Produkt nur, wenn Nachfrage danach herrscht.</p>
<p>Also zuerst eine Website wählen, dabei berücksichtigen, dass sich der ganze Prozess hinziehen kann, es muss ein Thema sein, mit dem man sich länger beschäftigen kann. Erst danach über das Geld verdienen nachdenken.</p>
<p>Drauf los spammen kann auch funktionieren, allerdings braucht man immer Benutzer. Die mit guten Websites zu bekommen ist schon schwierig genug, mit schlechten jedoch ein Wettlauf gegen Google und oft sogar das Gesetz, den man nur starten sollte, wenn man wirklich weiß, was man da tut.</p>
<h3 id="informationsseite-loesung">Informationsseite</h3>
<p>Informationsseiten aufzubauen ist schon einmal eine gute Idee. Die konkrete Form der Inhalte (Text, Bild, Video usw.) und der Website (Blog, Wiki, statische Nischenseiten usw.) muss jedoch genauso beachtet werden, wie das Thema. Themen, hinter denen Geld steckt sind verlockend, doch herrscht hier auch große Konkurrenz. Gegen Portale mit eigener Redaktion oder Massen an user-generierten Inhalten hat man wenig zu lachen.</p>
<p>Insgesamt ist das Ganze langwierig und arbeitsreich, aber das sollte es auch sein, wenn man es als Beruf betreiben will. Trotzdem bleibe ich bei meiner Empfehlung. Man darf das Internet nur nicht als Goldgrube sehen. Hat man keinen Spaß an der Sache, gar nicht erst anfangen.</p>
<h3 id="community-portal-loesung">Community-Portal</h3>
<p>Das Community-Portal im Monopoly-Spiel wurde schon relativ idealistisch beschrieben. Hierfür sollte man wirklich wissen was man tut. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass es schon hunderte Preisvergleiche, tausende Bookmarkdienste und die unendlichen Weiten der Forenlandschaft gibt. Die <span style="color: #2020cc;">Schloßalle</span> möchte jeder haben.</p>
<p>Hat man hingegen eine gute Idee, sollte man, wenn man wenig Ahnung hat, zumindest über Kapital verfügen. Ohne eins von beidem wird es schwierig, mit keinem von beidem unmöglich.</p>
<h3 id="praesentationsseite-loesung">Präsentationsseite</h3>
<p>Ein grundlegender Fehler bei einer Firmenpräsentation ist die Annahme, dass man interessant ist. <strong>Niemand im Internet interessiert sich für deine Firma.</strong> Am besten gewinnt man seine Besucher daher über die Produkte oder Dienstleistungen, die man anbietet.</p>
<p>Es ist eine gute Idee, interessante Informationen zu seinen Leistungen anzubieten. Ein Blog wäre eine Möglichkeit, es gibt viele weitere. Diese Informationen sollte man zielgruppengerecht aufbereiten (z.B. als Video).</p>
<p>Hat man das Social-Web verstanden, macht man dies zudem so, dass sie auch für sich allein stehend schon Mehrwert (Spaß, Bildung usw.) bringen. In Verbindung mit Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Marketing oder anderen Werbeformen im Internet kannst du deine Website bekannt machen und dir das Interesse schaffen, das du gerne hättest.</p>
<h2>Für das nächste Spiel</h2>
<p>Immer im Hinterkopf behalten, es gibt nichts geschenkt. Keine Teilnehmer an der Community, keine Besucher für die Website und erst recht kein Geld im Internet. Wenn irgendwo steht, dass es doch so ist, wäre meine erste Frage: Warum steht das da?</p>
<p>Ich hoffe ich konnte helfen. Falls etwas unklar ist und es noch Fragen gibt, gerne in den Kommentaren oder über die <a title="Kontakt" href="http://www.webdesign-allendoerfer.de/kontakt/">Kontaktseite</a>.</p>
<p><strong>Mich würde auch interessieren, ob euch der Artikel so gefallen hat oder ob das daneben ging.</strong></p>
<p>P.S.: Ich wohne übrigens in der Badstraße <img src='http://www.webdesign-allendoerfer.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="h">Passende Fundstücke im Netz:</p>
<ul>
<li><a title="Wikipedia: Websites - Types of websites" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Website#Types_of_websites">Wikipedia: Websites &#8211; Types of websites (engl.)</a></li>
<li><a title="Wikipedia: Monopoly" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monopoly">Wikipedia: Monopoly</a></li>
</ul>
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